Preisverleihung des Schaufensterwettbewerbs der Bürger für Beethoven

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Schaufenster des Musikhaus Tonger

Heute Morgen fand im Gobelinsaal des Bonner Rathauses die Preisverleihung des Schaufensterwettbewerbes der Bürger für Beethoven statt.
Mit ihrem jährlich ausgetragenen Schaufensterwettbewerb in der Zeit des Beethovenfestes Bonn tragen die Bürger für Beethoven dazu bei, dass entsprechend dem Motto des Festivals die Stadt ein feierliches Aussehen gewinnt und Festspielatmosphäre entsteht.

Der erste Preis, der „Goldene Beethoven“ ging in diesem Jahr an das Bestattungshaus Hebenstreit & Kentrup.  Mit dem Sonderpreis des Beethovenfestes Bonn wurde das Musikhaus Tonger ausgezeichnet.

Hier ein paar Eindrücke der Preisverleihung:

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Manfred Jung (Vorsitzender der Bürger für Beethoven), Helmut Pojunke (Beethovenfest Bonn) bei der Preisübergabe

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Was wolltest du immer schon mal Aufräumen?

Den Keller? Den Kleiderschrank? Die Krimskramskiste unter dem Bett? Ursus Wehrli, der Schweizer Komiker, der in diesem Jahr auch beim Beethovenfest Bonn zu Gast sein wird, hat da viel interessantere Einfälle… Ob Badewiese oder Fußballmannschaft, Bällchen-Bäder oder Weihnachtsbäume – selbst vor Gemälden macht seine Ordnungsliebe nicht Halt.

Mit Ursus Wehrli fordern wir euch auf: »Schafft doch wenigstens dort Klarheit, wo es am wenigsten Sinn macht!«

Wir freuen uns auf eure Ideen! Bitte schickt uns eure Fotos, Collagen, Zeichnungen, Filme… Eine Auswahl der Einsendungen veröffentlichen wir auf diesem Blog. Unter allen Einsendungen verlosen wir 3 x 2 Eintrittskarten für »Im Orchester graben« mit Ursus und Nadeschkin am 5. Oktober.

Einsendungen bis zum 5.10.2012 an:

marketing@beethovenfest.de  oder

Beethovenfest Bonn
Stichwort „Aufräumen“
Kurt-Schumacher-Str. 3
53111 Bonn

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Ursus & Nadeschkin mit dem Sinfonieorchester Camerata Schweiz

Wenn Sieger danke sagen… ad-hoc-Preisträger 2012

Stephen Horne und Günter A. Buchwald heißen die diesjährigen ad-hoc-Preisträger der Internationalen Stummfilmtage Bonn. Ersterer wird den Siegerfilm noch einmal im Rahmen des Beethovenfestes Bonn am 13.9. um 20 Uhr in der Post Tower Lounge live begleiten. Hier ihre Dankesworte an Publikum und Jury:

Dankesworte Stephen Horne – ad-hoc-Preistäger 2012 (Hauptpreis)

 

After having won the silver medal last year, for NAIL IN THE BOOT, I didn’t expect the honour to be repeated twice in a row. So it’s especially delightful to be awarded the gold for ROTAIE. I apologise for the Olympics references, it’s just that we’re a bit obsessed here in London this year!/ /Rotaie is a film that touched my heart when I first accompanied it in San Francisco two years ago. More recently I had the opportunity to play for it in Bologna, where it struck me that the dilemma of the central couple is particularly resonant in this time of economic hardship./ /I’d like to thank the judging panel, the Beethovenfest Bonn, Sigrid Limprecht and her team at the Sommerkino, who manage to combine professionalism with friendlessness – which I can confirm is not always the case at film festivals! And finally I’d like to acknowledge Stefan Droessler, who gave me my first opportunities in Germany and who is undoubtedly one of the greatest film programmers in the world./

Übersetzung: Nachdem ich im letzten Jahr die Silbermedaille für NAGEL IM STIEFEL gewonnen habe, habe ich nicht erwartet, dass mir gleich zwei Mal nacheinander eine solche Ehre zuteil wird. Daher freut es mich besonders, nun für SCHIENEN Gold zu gewinnen. Ich entschuldige mich für die Anspielungen auf die Olympiade; es ist nur so, dass wir hier in London dieses Jahr alle völlig besessen davon sind.Der Film SCHIENEN hat mich sehr berührt, als ich ihn vor zwei Jahren in San Francisco zum ersten Mal begleitete. Vor Kurzem hatte ich in Bologna die Möglichkeit, ihn noch einmal zu begleiten. Da wurde mir klar, dass das Dilemma des Liebespaars im Zentrum dieses Films gerade in unserer wirtschaftlich schwierigen Zeit wieder besonders an Bedeutung gewinnt. Ich möchte der Jury danken, dem Beethovenfest Bonn, Sigrid Limprecht und ihrem Team hier beim Sommerkino, dem es immer gelingt, Professionalität und Freundlichkeit zu kombinieren – was nicht bei allen Filmfestivals der Fall ist, wie ich aus eigener Erfahrung weiß! Und schließlich möchte ich Stefan Drößler sehr herzlich danken, der mir die ersten Auftritte in Deutschland ermöglichte und der ganz ohne Zweifel einer der großartigsten Kuratoren in der Welt des Films ist.

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Dankesworte Günter A. Buchwald – ad-hoc-Preistäger 2012 (Sonderpreis)

 

Wie ich gehört habe, bekomme ich den diesjährigen Sonderpreis. Das ist schon ein besonderer Preis, denn es ist ja eigentlich kein normaler Wettbewerb. Ich zum Beispiel habe beim Spielen völlig vergessen, dass es um einen Preis ging. Das ist auch gut so, denn wir Stummfilmmusiker haben hauptsächlich das Anliegen, jeden Film so zu begleiten, dass das Publikum etwas davon hat. Gefühl und Verstehen und Farbe, und alles, was Kino ausmacht. Der Preis ist also auch ein Dank, dass wir allesamt in der Regel dies so gut machen, dass es überhaupt preiswürdig ist, und dass es in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird.

 

Danken möchte ich zuerst der Jury. Mein Gott, so viele Abende sitzen, 23 Kilometer Film anschauen und 2 Millionen, 365 Tausend und eine Klaviernote, Violingedudel und Akkordeonakkorde filtern und beurteilen… wahrlich kein einfacher Job. Ich empfehle eine Woche Friede den Ohren, oro pax, oder einfach eine Insel. Alle gute Musik kommt ja aus der Stille und geht da auch wieder hin. Danken möchte ich dem einzigartigen Publikum, das anspornt, jedes Mal so gut zu spielen wie man kann, und dass es jedes Jahr so zahlreich kommt und schon versprochen hat, dies nächstes Jahr wieder zu tun. Dank auch dem Team um Stephan und Sigrid und Rüdiger und Anja und Philipp und Peter und Franziska und den anderen, also allen zusammen, die jedes Jahr dieses Festival organisieren, allen Widernissen trotzend.

 

Danke nochmals. See you next Year.