»Tierisch Barock«

Sockenkonzert

Ensemble Nel Dolce in der Post Tower Lounge

Tiergeräusche und Barockmusik haben eigentlich eher wenig gemeinsam. Dass sich aber Katzenmiauen oder Hühnergegacker in der Barockmusik ganz gut anhört, hat das Kölner Ensemble Nel Dolce im Rahmen des Beethovenfests auf spielerische Weise gezeigt.

In der Bonner Post Tower Lounge präsentierte am 22. September das Barockensemble um Stephanie Buyken, Olga Piskorz, Harm Meiners und Luca Quintavalle, ein musikalisches Quiz vor mehr als 100 Kindern und Erwachsenen. Anders als in einem klassischen Konzert mussten die Kinder nicht still sitzen und leise sein, sondern durften mitsingen, -klatschen und -raten. Lachen war natürlich auch kein Tabu!

»Spaß macht natürlich beides, aber vor Kindern zu spielen ist immer etwas Besonderes, da wir versuchen spielerisch den Kindern die Barockmusik näher zu bringen«, sagte Stephanie Buyken auf die Frage, was mehr Spaß machen würde -vor Kindern oder Erwachsenen zu spielen. Mit Blockflöte, Violine, Violoncello und Cembalo gewappnet ging das Quintett auf die Bühne, um den größtenteils kleinen Zuschauern ein einstündiges, interaktives Geräuschschauspiel zu bieten.

Die Mischung macht’s

Das Ensemble verpackte ihr Sockenkonzert in ein Theaterstück und schaffte so den schwierigen Spagat zwischen Barockkonzert und Kinderanimation. Die Reihe der Sockenkonzerte ist eine Konzertreihe für alle Menschen zwischen 5 und 99 Jahren. Mit den beiden Freunden Aladino und Alicia, alias Stephanie Buyken und Olga Piskorz, traten die Kinder bei einem musikalischen Wettbewerb an, der von einer strengen Jury begutachtet wurde. In kleinen Spielen mussten die Kleinen unteranderem mit geschlossenen Augen Tiere in den barocken Musikstücken wiedererkennen oder durch Klatschen das Quintett unterstützen. Für Stephanie Buyken ist es eigentlich egal, welche Musik gespielt wird: »Ob jetzt Barockmusik oder Popmusik gespielt wird, das Wichtigste ist, dass es den Kindern gefällt. Aber ein bisschen Kultur hat ja noch niemandem geschadet.« Den Wettbewerb konnten schlussendlich Aladino und Alicia mit Hilfe der Kinder gewinnen. Der Sieg wurde natürlich auch im Anschluss gefeiert – selbstverständlich mit Barockmusik!

Deutsche Post DHL unterstützt auch 2014 als Hauptsponsor das Beethovenfest und ermöglicht so unter anderem ein kostenloses Rahmenprogramm in der Post Tower Lounge.

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Fagott und »Zauberflöte«

Video

Das Ensemble Satyros präsentierte Mozarts Oper im Rahmen des Beethovenfests in der Bonner Post Tower Lounge vor 130 Grundschülern.

Dass eine ganze Oper in drei Koffer passt, bewies das Berliner Fagottduo Satyros am 16. September bei einer Sonderaufführung für Kinder während des Bonner Beethovenfests in der Post Tower Lounge. Mozarts »Die Zauberflöte« stand auf dem Programm. Es war eines von insgesamt 26 Konzerten, das die Deutsche Post DHL bis Anfang Oktober als kostenloses Rahmenprogramm in der Post Tower Lounge anbietet. Auf eine Spiellänge von knapp einer Stunde eingedampft, zeigten Adrian Rovatkay und Christian Walter die Liebesgeschichte in ungewohnter Leichtigkeit – nur mit Hilfe ihrer zwei Instrumente und drei Koffern voll ungewöhnlicher Requisiten.

Oper in Handgepäckformat

Die beiden Bläser, die ein ganzes Orchester inklusive Sänger ersetzen, leisten bei diesem Projekt ganze Arbeit und bescherten den Zuhörern die weltbekannten Melodien in einem neuen Sound. Unterstützt wurde das Duo von Schauspieler Andreas Walter, der in rasantem Wechsel in viele verschiedene Rollen schlüpfte. Die Opernversion „in Handgepäckformat“ richtet sich insbesondere an Kinder. So waren am Montag insgesamt 130 Schüler von vier verschieden Grundschulen – darunter die Bonner Marienschule, die Siegburger Hans-Alfred-Keller-Schule, die Bad Godesberger Siebengebirgsschule sowie die Swistbachschule aus Swisttal-Heimerzheim – in die Post Tower Lounge gekommen, um die Liebesgeschichte von Prinz Tamino und der schönen, entführten Pamina, der Tochter der Königin der Nacht, zu sehen. »Erwachsene lachen nicht in der Oper. Kinder dagegen sind einfach ehrlich: Die fangen an zu lachen, wenn es lustig ist und die langweilen sich, wenn es langweilig ist«, sagt Andreas Walter auf die Frage, welchen Unterschied es macht, ob im Publikum Erwachsene oder Kinder sitzen. Aber was bedeutet das für das Ensemble? »Das bedeutet, dass wir alles geben müssen«, sagt Christian Walter. Man müsse den direkten Kontakt mit den Kindern suchen um sie abzuholen.

Gemeinsam Mozarts »Hits« gebannt lauschen

Die Grundschüler lassen sich an diesem Montag gerne auf eine Reise in unbekannte Opernwelten mitnehmen. Wegen der märchenhaften Handlung und der eingängigen Musik eignet sich Mozarts letzte Oper besonders dazu, Kindern klassische Musik nahezubringen.
Die Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren lauschten Mozarts »Hits« – Papagenos Arie »Der Vogelfänger bin ich ja«, die »Königin der Nacht«-Arie und das Duett von Papageno und Papagena –, und folgten gebannt den drei gefährlichen Prüfungen, die Tamino bestehen muss, um am Ende seine Pamina in die Arme schließen zu können. Die komplexe Geschichte ist in der Fassung des Satyros-Ensembles kindgerecht entrümpelt. Dabei ist ihnen nichts heilig: Sie lassen im wahrsten Sinne des Wortes die Puppen tanzen. Am Ende regnet es Konfetti. »Die Kinder an die bekannten Melodien heranzuführen, ist für uns ein wichtiger Kulturauftrag«, bringt es Fagottist Adrian Rovatkay auf den Punkt. Barbara Lensing ist Lehrerin an der Marienschule. Mit ihren Schützlingen hat sie sich gründlich auf die Veranstaltung vorbereitet, hat mit ihnen über »Die Zauberflöte« und ihren Komponisten gesprochen und ihnen das Genre Oper durch Hörbeispiele näher gebracht. Sie ist froh, dass es solche außerschulische Angebote angesichts knapper Haushaltetats für ihre Schüler gibt. »Wissen Sie, ich habe Kinder bei mir in der Klasse, die heute Morgen ohne Jacke zur Schule gekommen sind. Da ist es schön, wenn man ihnen für kurze Zeit einen Einblick in eine andere Welt zeigen kann.«

Ad-hoc-Preis des Beethovenfestes Bonn für die beste Stummfilm-Livemusik bei den Bonner Stummfilmtagen

Juryentscheidung 2013

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Das Salz von Swanetien (Georgien 1930), Regie: Michail Kalatosow, Musik: Günter A. Buchwald.

Offensichtlich haben es sich die Jurymitglieder der 29. Internationalen Stummfilmtage Bonn nicht leicht gemacht. Gleich zweimal wurde der Preis für die beste Filmmusik vergeben.

Ein Teil des Preisgeldes geht somit an den Film »Ehegeschichten« von Joachim Bärenz – dem »dienstältesten« Stummfilmbegleiter bei den Bonner Stummfilmtagen.
Die Jury würdigt damit »seine intelligente Art der Musikbegleitung, in der er Zitate aus allen Bereichen der Musikgeschichte in das musikalische Gewebe integriert, diese aber nicht als bloße Zitate und Anspielungen stehen lässt, sondern in einem lebendigen musikalischen und improvisatorischen Prozess bestechend vielseitig weiterverarbeitet und variiert.«

Die Jury möchte mit diesem Preis auch die langjährige Verbindung von Joachim Bärenz mit den Internationalen Stummfilmtagen würdigen und sein langjähriges Engagement mit unzähligen Auftritten dankend auszeichnen.

Den Hauptpreis vergibt die Jury für die Musik zum Film »Das Salz von Swanetien« an Günter A. Buchwald. Die Jury hob bei diesem Film die »musikalische Vielseitigkeit und Virtuosität« hervor, mit der »Buchwald seine Instrumente Violine, Viola und Klavier abwechselnd und gleichzeitig einsetzte, um dem sowjetischen Dokumentarfilm in jedem Moment die passende Musik zu geben.«

Darüber hinaus würdigt die Jury Günter A. Buchwalds beeindruckende Kooperation mit Neil Brand, mit dem er auf der Violine zu den Filmen »Das Feuerross« und »Die Braut vom Daalenhof« improvisierte und im jeweils richtigen musikalischen Idiom den passenden Ton fand.

Der Hauptpreisfilm »Das Salz von Swanetien« mit der Livebegleitung von Günter A. Buchwald wird im Rahmen des Beethovenfestes Bonn am 26. September 2013 in der Post Tower Lounge noch einmal zu sehen sein.

Die Jury bedankt sich ferner bei Stephen Horne, Neil Brand, Richard Siedhoff sowie Norbert Alich für ihre abwechslungsreichen und spannenden Beiträge.

Sirid Limprecht (Bonner Kinemathek, Stummfilmtage Bonn)
Benjamin T. Hilger (Beethovenfest Bonn, Musikwissenschaftler)
Mogens Kragh (Komponist, Songwriter)

 

Bonns „6. Jahreszeit“: Das Beethovenfest

Ab Freitag, 7.9. beginnt in Bonn wieder die sechste Jahreszeit der Region – so jedenfalls bezeichnete Dr. Christof Ehrhart (Deutsche Post DHL) auf der heutigen Auftaktpressekonferenz das Beethovenfest Bonn…

Karten für das Beethovenfest Bonn gibt es hier.

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Umfangreiches Rahmenprogamm mit 106 Veranstaltungen
Insgesamt 174 Veranstaltungen bietet das Beethovenfest Bonn 2012 vom 7. September bis 7. Oktober unter dem Motto „Eigensinn. Über das Wahre in der Kunst“ an. Das Rahmenprogramm hat das Beethovenfest Bonn erneut in Kooperation mit oftmals langjährigen Partnern und Institutionen in der Stadt und internationalen Partnern weltweit zusammengestellt und mit 106 Angeboten nochmals ausgeweitet. Zum Rahmenprogramm gehören Konzerte, Lesungen, Ausstellungen, Diskussionsrunden, Filmvorführungen, Workshops und Education-Projekte, viele der Veranstaltungen sind kostenfrei zugänglich.

Ilona Schmiel, Intendantin des Beethovenfestes Bonn, sagte auf der heutigen Pressekonferenz: „In unseren 68 Konzerten im Hauptprogramm des Beethovenfestes Bonn 2012 beweisen wir und die Künstler programmatischen Eigensinn im positiven Sinne des Wortes: Ob es die Cage-Nacht ist, das Konzert der Deutschen Kammerpilharmonie Bremen unter Leitung von Paavo Järvi mit dem Hilliard Ensemble ist, das des Münchener Kammerorchesters mit Patricia Kopatchinskaja und Alexander Liebreich oder der „olympische“ Beethoven-Symphonien-Zyklus mit Esa-Pekka Salonen und dem Philharmonia Orchestra. Auch die mit vielen Partnern entwickelten 106  Veranstaltungen im Rahmenprogramm sind vielfach eigensinnig.“

Eine Auswahl:

Die Post Tower Lounge Konzerte sind seit 2004 fester und beliebter Bestandteil des Begleitprogramms zum Beethovenfest Bonn. Das Programm der 26 Veranstaltungen in den Räumlichkeiten der Deutschen Post DHL wird vom Beethovenfest Bonn kreiert. Die Deutsche Post DHL ist einer der Hauptsponsoren des Beethovenfestes. Viele der Künstler, die in Post Tower Lounge auftreten, sind im positiven Wortsinn eigensinnig. Es sind individuelle Persönlichkeiten, die etwas Besonderes zu sagen haben, wie Michael Carstens, der bereits in den letzten Jahren zu Gast in der Lounge war. In diesem Jahr lädt er an zwei Abenden in seine Video-Lounge ein. HannaH Walter, die junge Geigerin, trat letztes Jahr mit Michael Carstens in der Post Tower Lounge auf. In diesem Jahr ergründet sie in „Musik und Gespräch“ gemeinsam mit dem Musikjournalisten Christoph Vratz Eric Tanguys „Élégie“. Ebenfalls neu ist die Konzertserie „Kammermusik der Welten“. Drei Konzerte zu den Themen Frankreich, Brasilien und Island widmen sich der Nähe von klassischer und populärer traditioneller Musik. Bereits etabliert sind die Reihen „Junge Bühne“, Kammermusik, Chanson, Lied und die Jazz-Matineen am Sonntagvormittag.

Zu dem Kurzfilmwettbewerb „Look at Beethoven“ gehört erneut eine Filmreihe mit Musikdokumentationen, die sich einzelnen Aspekten des Festivalprogrammes widmen. In „Der Taktstock“ von Michael Wende steht der Beruf des Dirigenten im Mittelpunkt. Teilnehmer des Gustav-Mahler-Dirigentenwettbewerbs werden filmisch begleitet. Herbert Blomstedt, der beim Beethovenfest Bonn 2012 mit der Deutschen Kammerpilharmonie Bremen Beethovens „Missa solemnis“ aufführt, gibt in dem Dokumentarfilm persönliche Einblicke in sein Dirigentendasein (14.9.). Vom Orchestercampus von Deutsche Welle und Beethovenfest Bonn mit dem Turkish National Youth Philharmonic Orchestra inspiriert ist die Vorführung von Fatih Akins „Crossing the Bridge“ (19.9.). Zu John Cages 100. Geburtstag gratuliert das Beethovenfest Bonn mit einer Cage-Nacht am 15. September und der Vorführung des Dokumentarfilms „John Cage – Der Klangtourist“ von Alan Miller (28.9.). „Pianomania“ beschließt die vierteilige Filmreihe. Robert Cibis und Lilian Frank haben den Klavierstimmer und Cheftechniker von Steinway & Sons Stefan Knüpfer begleitet. Sie zeigen ihn unter anderem im Dialog mit Pierre-Laurent Aimard, Lang Lang und Alfred Brendel (29.9.).

Die Sonderausstellung des Beethoven-Hauses Bonn zum Beethovenfest Bonn 2012 beschäftigt sich mit „Beethovens Klaviersonaten“. András Schiff beginnt in diesem Jahr einen auf zwei Jahre angelegten Beethoven-Klaviersonaten-Zyklus; die Ausstellung, die noch bis zum 4. November 2012 zu sehen ist, gibt über Beethovens Originalhandschriften Hinweise auf die Vorstellung, die Beethoven von seinem Werk hatte. Eine zweite Ausstellung, die am 6. September eröffnet und bis zum 9. Oktober gezeigt wird, widmet sich „Schönbergs Beethoven“. 1913 vollendete Arnold Schönberg nach einer elfjährigen Schaffenszeit die „Gurre-Lieder“. Schönberg bezeichnete dieses Werk als Schlüssel zu seiner ganzen Entwicklung, für die auch Beethoven von großer Bedeutung war. Stefan Blunier und das Beethoven Orchester Bonn führen dieses groß besetzte Oratorium für Soli, Chor und Orchester auf Gedichte von Jens Peter Jacobsen am 28. September beim Beethovenfest Bonn 2012 auf.

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Dr. Christof Ehrhart (Direktor Konzernkommunikation und Unternehmensverantwortung Deutsche Post DHL)
Susanne Kessel (Pianistin)


Dr. Christian Meyer (Direktor Arnold Schönberg Center Wien)
Ilona Schmiel (Intendantin des Beethovenfestes Bonn)
Jürgen Nimptsch (Oberbürgermeister der Stadt Bonn)

 

Duo Sellheim und László Kuti in der Post Tower Lounge

Heute ein paar Eindrücke vom Rahmenprogramm des Beethovenfestes: In der gemütlichen Atmosphäre der Post Tower Lounge konnten die Besucher bei einem Glas Rotwein Kammermusik des Duo Sellheim und dem ungarischen Klarinettisten László Kuti genießen.

Die Geschwister Katharina und Konstantin Sellheim musizieren bereits seit ihrer Kindheit zusammen; ihnen wurde zudem bereits eine Sonate des Komponisten Friedrich Scholz gewidmet.
László Kuti ist seit 2009 Soloklarinettist bei den Münchner Philharmonikern.

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Gewinner des Ad Hoc-Livemusikpreises im Rahmen der Stummfilmtage

Wie bereits auf unserem Blog angekündigt, flimmerten bis zum Sonntag im Rahmen des Bonner Sommerkinos zahlreiche Stummfilme über die Leinwand im Arkadenhof der Universität. Erstmalig wurde hierbei der vom Beethovenfest gestiftete Ad Hoc-Livemusikpreis für die beste Begleitung der Filme verliehen.

Dieser mit 1.500 € dotierte Preis ging schließlich an das Percussion-Ensemble Anja Wegemann und Christian Roderburg aus Düsseldorf, die am 22. September um 20 Uhr nochmals in der Post Tower Lounge im Rahmen des Beethovenfestes auftreten werden.
Die Jury begründete ihre Wahl folgendermaßen: „Ihnen ist es mit ihrer rhythmisierenden, sensibel mit unterschiedlichen Klangfarben arbeitenden Tonkunst gelungen, Arthur von Gerlachs relativ statisch inszenierten Film „Vanina“ in ein fiebrig-mitreißendes, unheimliches Drama zu verwandeln. In beispielhafter Weise fand hier eine Verschmelzung von Bild und Musik zu einem zeitlosen Filmerlebnis statt.“

Auch ein zweiter Preis, dotiert mit 500 €, wurde vergeben. Mit diesem wurde Stephan Horne für die musikalische Improvisation zum Film „Nagel im Stiefel“ von Michail Kalatozov geehrt. Stephan Horne stach besonders durch den souveränen Einsatz verschiedener Instrumente und eine experimentelle Spielweise hervor.

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