Ludwig van Beethoven: Fidelio – Ouvertüre

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Im Rahmen des Beethovenfestes Bonn 2013 widmete sich Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen der einzigen Oper von Ludwig van Beethoven, dem »Fidelio«. Hier könnt Ihr noch einmal das dynamische und mitreißende Spiel der Ensembles in der Ouvertüre verfolgen.

Aus der Schatztruhe #2 – Die »Revolutionäre Kraft« des »Fidelio«

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Foto: Fidelio oder das Staatsgefängnis (1830). Erster nachweisbarer Theaterzettel einer Bonner Aufführung

Als Auftragswerk des damaligen Intendanten des Theaters an der Wien geplant, entschloss sich Beethoven, eine »Befreiungsoper« zu schreiben, die sich gegen jede Art von Unterdrückung richtete und die Ideale der Französischen Revolution – Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – verfolgte.

Er begann mit der Vertonung seiner einzigen Oper im Frühjahr 1804. Nach langer Verzögerung fand die Uraufführung erst am 20. November 1805 am Theater an der Wien satt. Bereits nach zwei Wiederholungen an den beiden darauffolgenden Tagen wurde die Oper wieder vom Spielplan genommen und von Beethoven noch zwei weitere Male überarbeitet. Erst die dritte Fassung von 1814 »hatte das Glück, einen mehr als gewöhnlichen Beifall zu finden und stets volle Häuser zu veranlassen.« (Beethoven in einem Brief vom 23. Juni 1814 an die Königlichen Schauspiele zu Berlin).

Nach über zehn Jahren wird der »Fidelio« beim Beethovenfest Bonn 2013 wieder zur Aufführung gebracht. Die Deutsche Kammerphilharmonie und der Deutsche Kammerchor unter Paavo Järvi begegnen bei diesem Highlight vielen internationalen Künstlern und lassen uns gewiss jene »Revolutionäre Kraft« spüren, die schon damals bejubelt wurde und von diesem Werk noch heute ausgeht.