Tweetup-Blogging Teil 1: Was ist das Besondere an den Wiener Symphonikern?

Auf Tournee von Paris bis Bregenz – in Wien daheim 

Als Wiener Concertverein wurde das Orchester 1900 in der österreichischen Hauptstadt gegründet. Vorerst mit den Zielen für die Wiener Bevölkerung bezahlbare Konzerte zu veranstalten und andererseits den Bedarf an Ur- und Erstaufführungen damaliger zeitgenössischer Werke abzudecken, waren sie schnell aus dem lebhaften Wiener Musikleben nicht mehr wegzudenken.

Zu Beginn der 30er Jahre bekam das Orchester seinen heutigen Namen und wurde auf internationalen Tourneen mit Werken von u. a. Franz Liszt, Gustav Mahler und Anton Bruckner gefeiert.

Trotz ihrer Präsenz in den Häusern Musikverein und Konzerthaus und als Opernorchester im Theater an der Wien werden die Musiker nicht müde, durch die Welt zu reisen und sind regelmäßig in zahlreichen Konzertsälen Europas von Paris bis Mailand zu Gast. Als Kulturbotschafter der Stadt pflegen sie neben der Wiener Klangkultur, die einen zentralen Stellenwert einnimmt, auch die hochromantische Konzertliteratur. Diese Kombination macht das aus 128 Musikern bestehende Orchester zu einem der herausragenden Klangkörper der europäischen Musiklandschaft.

Seit fast 70 Jahren ist das Orchester als „Orchestra in Residence“ bei den Bregenzer Festspielen zu Gast. Am Bodensee treten sie nicht nur als Opernorchester beim Spiel am See und bei der Oper im Festspielhaus in Erscheinung, sondern sind auch mit mehreren Konzerten im Programm des Festivals vertreten.

Wiener_Symphoniker_c_Andreas_Balon                                                                                                     © Andreas Balon

Dirigenten wie Richard Strauss, Wilhelm Furtwängler, Bruno Walter, Hans Knappertsbusch, George Szell, Herbert von Karajan, Wolfgang Sawallisch, Georges Prêtre und Fabio Luisi – um nur einige wenige zu nennen – formten und prägen den Klang und den Stil dieses traditionsreichen Orchesters. Als Gastdirigenten feierten außerdem Stars wie Leonard Bernstein, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Claudio Abbado, Carlos Kleiber oder Sergiu Celibidache viel beachtete Erfolge.

Mit dem jungen Stardirigenten Philippe Jordan als neuen Chefdirigenten hat eine neue Ära begonnen. Seine erste Saison 2014/15 widmete er der Gesamtaufführung der Symphonien von Schubert, zeitgenössischen Kompositionen und den großen Oratorien von Bach.

Am 6. September ist das Orchester beim Beethovenfest Bonn mit Werken von Anton Webern, Johannes Brahms und Ludwig van Beethovens 7. Symphonie zu Gast – hat also die Wiener Meisterwerke im Gepäck.

Das Orchester ist in den Sozialen Medien hier zu finden:

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