Beethoven und Christian Gottlob Neefe

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Im Jahr 1871 trat Christian Gottlob Neefe (1748-1798) die Stelle als Hoforganist am Hofe des Kurfürsten Maximilian Friedrich in Bonn an. Nach dessen Tod 1784 wurde jedoch die Hofkapelle umorganisiert und der neue Kurfürst löste das Nationaltheater – eine von Neefes Hauptbeschäftigungen –  auf. Danach sah sich dieser genötigt, seine Verdienste durch Unterrichtsstunden aufzubessern. Was für ein Glück für den jungen Beethoven! Ludwig van Beethoven war als 11-Jähriger bereits der Vertreter von Christian Gottlob Neefe als Hoforganist geworden. Obwohl wenig über Beethovens Unterweisung durch Neefe bekannt ist, unterstützte Neefe Beethoven in seiner musikalischen Laufbahn. So vermittelte er z.B. den Druck seiner Komposition „Neun Variationen für Klavier über einen Marsch von Dressler“ oder gab in der „Nachricht von der churfürstlichen-cöllnischen Hofcapelle zu Bonn und andern Tonkünstlern daselbst“ an, die 1783 im „Magazin der Musik“ erschien, dass Beethoven „gewiß ein zweyter Wolfgang Amadeus Mozart werden“ könnte, „wenn er so fortschritte, wie er angefangen“.  Wie recht er damit hatte!

Quelle: Beethoven-Haus Bonn

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